Gartenzaun

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Mein erster Zaunkontakt war die Reparatur des vorhandenen Zaunes rund ums Grundstück: Dabei habe ich mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln (Bretter, Maschendraht, Hasendraht, alter Tisch,…) den bestehenden Zaun „hundesicher“ gemacht. In den ersten beiden Jahren auf dem Grundstück habe ich mehr als einmal die Hunde aus den Nachbargärten wieder zusammengesammelt, weil sie immer noch irgendwo ein Loch zum Durchschlüpfen gefunden haben. Der Zaun war und ist insofern problematisch, als meine Vorgänger viele Bäume und Sträucher direkt an die Grundstücksgrenze gesetzt haben und der vorhandene Zaun an viele Stellen mit den Bäumen fest verwachsen ist.

Zaun rund um den Gemüsegarten

Meinen ersten neuen Zaun habe ich rund um den Gemüsegarten gebaut. Er ist mehr ein optischer Hingucker geworden, als dass er die Hunde draußen halten würde, aber er wirkt sehr romantisch. Als Material habe ich Baulatten genommen, als Zaunstipfel imprägnierte runde Stipfel. Die Latten habe zuerst auf die richtige Länge geschnitten, dann habe ich an einer Seite die Latten angespitzt. Im nächsten Schritt wurden die kurzen Latten auf zwei längere geschraubt. Dann wurde das Zaunelement lackiert und schliesslich zwischen zwei Stipfeln angeschraubt. In der ersten Version habe ich den Zaun „stufig“ montiert, mittlerweile habe ich den Zaun dem Hang verlaufend angepasst. So ein Zaun ist eine denkbar einfache Sache.

Wildzaun

An die Stirnseite des Gemüsegartens habe ich einen Wildzaun gebaut. Das Material stammt aus dem Garten und ein, zwei runde Steher sind auch dabei. Die Holzstücke habe ich mithilfe von Weingartenschläuchen befestigt, weil die über Jahre gut halten, bevor sie dann einmal erneuert werden müssen. So ein Zaun bietet Abwechslung in jedem Garten und ist ein echter Hingucker.

Märchenzaun

An einer Seite meines Grundstücks war der bestehende Zaun wirklich desolat: Alter Maschendrahtzaun, an vielen Stellen mit den bestehenden Bäumen und Sträuchern verwachsen. Die Zaunstipfel aus Beton standen praktisch alle komplett schief, sie waren über die Jahre von Wurzeln im Boden und dem Zug durch den Maschendrahtzaun praktisch unbrauchbar geworden. Hier habe ich in einem ersten Schritt den gesamten bestehenden Zaun enfternt. Dieser Aktion sind auch zahlreiche Bäume und Sträucher an der Grundstücksgrenze zum Opfer gefallen, die fest mit den Maschendraht verwachsen waren. Dann habe ich in passender Höhe Zaunstipfel aus Rundholz zurechtgeschnitten, das ich mit der Motorsäge auch noch auf einer Seite angespitzt habe. Diese Steher haber ich mit dem 10-Kilo-Hammer so tief es gegangen ist, in die Erde gehauen, in der Regel so um die 50 cm. Die Stipfel wurden dann jeweils mit 2 Querlatten verbunden. Auf diese Latten habe ich dann mit verzinktem Draht Stücke und Astwerk aus dem Garten fest angebunden. Dazwischen wurden vorhandene Lamellentüren angeschraubt, die habe ich irgendwann einmal für kleines Geld (10 Stück für 20 Euro) bekommen. Der Zaun wurde auf beiden Seiten mit Holzlasur zu längeren Haltbarkeit behandelt. Verhübscht wurde der Zaun mit Rosenkugeln. In den nächsten Jahren wird wieder Efeu über den Zaun wachsen und ihm so ein noch urigeres Aussehn verleihen.

Plus-Minus

Würde ich heute wieder einen Zaun für den Gemüsegarten machen, ich würde auf eine Zaunhöhe von mindestens 1,20 Meter achten: Das wäre dann auch 100%-ig hundesicher. Das ist natürlich auch eine Frage des Geldes, weil man dafür mehr Material braucht. Als Alternative bietet sich die Variante des Naturzaunes aus geschnittenen Stecken & Stöcken an, das ist eine wirklich einfache und preiswerte Art, einen Zaun zu machen. Bei der weiteren Erneuerung des Zaunes entlang der Grundstücksgrenze werde ich im unteren Teil Maschendrahtzaun verwenden (damit die Hund nicht durchbuddeln), im oberen Teil werde ich weiter mit Wildzaun arbeiten, weil sich das so schön in den Garten einfügt. Maschendrahtzaun hat allerdings den Nachteil, dass dann kleinere Tiere wie z.B. Igel oder Marder nicht mehr quer durch die Gärten wandern können.

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