Wohnzimmertisch

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Der Wohnzimmertisch war ursprünglich ein alter Tisch, bei dem sich die ganze Tischplatte in Streifen abgelöst hat. Ich habe ihn geschenkt bekommen, er sollte eigentlich bei einem Umzug einfach zurückbleiben. Bei mir stand er erst ein Jahr im Freien und ich habe ihn als Werktsich genutzt (samt Bohrlöchern in der Tischplatte) bevor ich ihn mir näher angesehen habe und beschloss, ihn ein wenig aufzumöbeln.

Die Einkaufsliste

Der Tisch war da. Gekauft habe ich ein Paket blaue Fliesen, weil das am besten in mein Farbkonzept im Wohnzimmer gepasst hat (blau-gelb, sanfte Farbtöne), Fliesenkleber war noch genügend da. Weiter elastische Fugenfüllung. Fliesenschneider war vorhanden, ebenso Schleifpapier.

Die Vorbereitung

Zunächst habe ich den gesamten Tisch abgeschliffen. Die sich ablösende Tischplatte habe ich vollständig entfernt, es war teilweise etwas mühsam, den alten Kleber restlos zu entfernen. Die Tischbeine sind schraubbar, die wurden abgeschraubt und auf die richtige Länge für den Wohnsimmertisch gebracht. Es hat sich gezeigt, dass die Furnier, die auf den Beinen oben war, noch sehr schön war, leider war das beim Rest der Furnier am Tisch nicht der Fall, so dass ich mich dort fürs restlose Entfernen entschieden habe.

Das Verfliesen

Ich habe direkt auf den Tisch den Fliesenkleber aufgebracht. Die Fliesen für den Rand habe ich mit dem Fliesenschneider geschnitten. Man wird besser, je öfter man das macht.

Das Verfugen

Die elastische Fugenmasse hat sich sehr schwer zu verarbeiten entpuppt. Sie ist zäh und klebrig und man muss wirklich flott arbeiten, wenn man die überschüssige Masse entfernen will.

Plus-Minus

Der Tisch ist ein echter Blickfang und gibt dem Wohnzimmer einen mediterranen Touch. Ich hatte dennoch ein Riesenglück bei der Verabeitung: Ich hatte vergessen, den Tischgrund zu behandeln, so dass er vor dem Auftragen des Fliesenklebers „wasserdicht“ wäre. So hat sich das Holz mit der Feuchtigkeit des Klebers vollgesaugt und die Fliesen haben sich während der Verarbeitung leicht aufgebogen. Ich habe vorsichtige nachgedrückt und letztlich ist alles gutgegangen. Die Verarbeitung mit elastischer Masse muss ich nicht nocheinmal haben. Der Rest aber war einfach.

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